Der grüne Heinrich

EAN : 9791041901753
KELLER GOTTFRIED
Édition papier

EAN : 9791041901753

Paru le : 27 déc. 2022

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  • EAN13 : 9791041901753
  • Réf. éditeur : 257985
  • Date Parution : 27 déc. 2022
  • Disponibilite : Disponible
  • Barème de remise : NS
  • Nombre de pages : 496
  • Format : H:220 mm L:170 mm E:27 mm
  • Poids : 764gr
  • Résumé : Ein junger Mann, der zwischen den Erwartungen der Gesellschaft und seinen eigenen Träumen hin- und hergerissen ist, steht im Mittelpunkt von Gottfried Kellers "Der grüne Heinrich". In der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Schweiz angesiedelt, erzählt dieser Roman die Geschichte von Heinrich Lee, einem Künstler, der mit den Herausforderungen des Erwachsenwerdens konfrontiert wird. Die industrielle Revolution und die damit einhergehenden sozialen Veränderungen bilden den Hintergrund für Heinrichs Suche nach Identität und Sinn. Der Roman beleuchtet die Spannungen zwischen Tradition und Fortschritt, zwischen persönlichem Streben und gesellschaftlichen Normen. Heinrichs Reise ist geprägt von Begegnungen mit verschiedenen Charakteren, die seine Sichtweise auf die Welt beeinflussen. Diese psychologische Erzählung erforscht Themen wie Selbstfindung, künstlerische Berufung und die Komplexität menschlicher Beziehungen. Durch Kellers meisterhafte Schilderung der inneren Konflikte und der äußeren Umstände wird der Leser in eine Welt voller Reflexion und Erkenntnis geführt. Der Roman bietet nicht nur eine tiefgehende Charakterstudie, sondern auch einen Einblick in die gesellschaftlichen Umbrüche der damaligen Zeit. Indem er die Herausforderungen und Hoffnungen eines jungen Künstlers darstellt, eröffnet "Der grüne Heinrich" dem Leser neue Perspektiven auf die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt.
  • Biographie : Gottfried Keller (* 19. Juli 1819 in Zürich; † 15. Juli 1890 ebenda) war ein Schweizer Dichter und Politiker. Wegen eines Jugendstreiches von der höheren Schulbildung ausgeschlossen, trat er eine Ausbildung an, um Landschaftsmaler zu werden. Er verbrachte zwei Studienjahre in München, von wo er 1842 mittellos in seine Vaterstadt zurückkehrte. Unter dem Eindruck der politischen Lyrik des Vormärz entdeckte er sein dichterisches Talent. Zur gleichen Zeit beteiligte er sich an der militanten Bewegung, die 1848 zur staatlichen Neuordnung der Schweiz führte. Als die Zürcher Regierung ihm ein Reisestipendium gewährte, wandte er sich nach Heidelberg an die Ruprecht-Karls-Universität, um Geschichte und Staatswissenschaften zu studieren, und von dort aus weiter nach Berlin, um sich zum Theaterschriftsteller auszubilden. Anstelle von Dramen entstanden jedoch Romane und Novellen, so Der grüne Heinrich und Die Leute von Seldwyla, seine bekanntesten Werke. Nach sieben Jahren in Deutschland kehrte er 1855 nach Zürich zurück, zwar als anerkannter Schriftsteller, doch immer noch mittellos. Letzteres änderte sich 1861 mit seiner Berufung zum Ersten Staatsschreiber des Kantons Zürich. Der Berufung war die Veröffentlichung des Fähnlein der sieben Aufrechten vorausgegangen, einer Erzählung, in der er seine «Zufriedenheit mit den vaterländischen Zuständen» ausdrückte, zugleich aber bestimmte, mit dem gesellschaftlichen Fortschritt verbundene, Gefahren aufzeigte.
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