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Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand
EAN : 9791041817368
Édition papier
EAN : 9791041817368
Paru le : 20 juin 2023
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- EAN13 : 9791041817368
- Réf. éditeur : 290923
- Date Parution : 20 juin 2023
- Disponibilite : Disponible
- Barème de remise : NS
- Nombre de pages : 226
- Format : H:210 mm L:148 mm E:12 mm
- Poids : 299gr
- Résumé : "Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand" ist ein Schauspiel von Johann Wolfgang Goethe, das die Geschichte des Ritters Götz von Berlichingen erzählt, der im frühen 16. Jahrhundert lebte. Das Drama beginnt mit Götz, der mit seinen Gefährten auf den Verräter Weislingen lauert, um ihn gefangen zu nehmen. Weislingen, einst ein Freund von Götz, hat sich den Fürsten angeschlossen und arbeitet nun gegen die Interessen der freien Ritter. Götz gelingt es, Weislingen gefangen zu nehmen, und bringt ihn auf seine Burg Jagsthausen. Dort wird Weislingen mit der Vergangenheit konfrontiert und beginnt, seine Entscheidungen zu überdenken. Während seines Aufenthalts auf der Burg verliebt sich Weislingen in Götz' Schwester Maria, was seine Loyalität weiter ins Wanken bringt. Götz bietet ihm die Freiheit an, wenn er verspricht, nicht mehr gegen ihn zu arbeiten. Weislingen willigt ein und plant, sich von den Fürsten zu distanzieren. Doch die Verlockungen des Hoflebens und die Intrigen der Adelheid von Walldorf, einer einflussreichen Frau am Bamberger Hof, ziehen ihn erneut in den Strudel der Machtspiele. Das Drama thematisiert die Konflikte zwischen persönlicher Freiheit und politischer Macht, die Loyalität unter Freunden und die Verführungen der Macht. Goethe zeigt die Zerrissenheit der Charaktere und die moralischen Dilemmata, die sie durchleben. Götz von Berlichingen steht als Symbol für den Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit, während Weislingen die Komplexität menschlicher Entscheidungen und die Gefahr des Verrats verkörpert.
- Biographie : Johann Wolfgang Goethe, ab 1782 von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main; † 22. März 1832 in Weimar, Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach), war ein deutscher Dichter und Naturforscher. Er gilt als einer der bedeutendsten Schöpfer deutschsprachiger Dichtung. Goethe stammte aus einer angesehenen bürgerlichen Familie; sein Großvater mütterlicherseits war als Stadtschultheiß höchster Justizbeamter der Stadt Frankfurt, sein Vater Doktor der Rechte und Kaiserlicher Rat. Er und seine Schwester Cornelia erfuhren eine aufwendige Ausbildung durch Hauslehrer. Dem Wunsch seines Vaters folgend, studierte Goethe in Leipzig und Straßburg Rechtswissenschaft und war danach als Advokat in Wetzlar und Frankfurt tätig. Gleichzeitig folgte er seiner Neigung zur Dichtkunst. Die ersten Anerkennungen in der Welt der Literatur erzielte er 1773 mit dem Drama Götz von Berlichingen, das ihm nationalen Erfolg eintrug, und 1774 mit dem Briefroman Die Leiden des jungen Werthers, dem er sogar europäischen Erfolg verdankte. Beide Werke sind der literarischen Strömung des Sturm und Drang (1765 bis 1785) zuzuordnen. Als 26-Jähriger wurde er an den Hof von Weimar eingeladen, wo er sich schließlich für den Rest seines Lebens niederließ. Er bekleidete dort als Freund und Minister des Herzogs Carl August politische und administrative Ämter und leitete ein Vierteljahrhundert das Weimarer Hoftheater. Die amtliche Tätigkeit mit der Vernachlässigung seiner schöpferischen Fähigkeiten löste nach dem ersten Weimarer Jahrzehnt eine persönliche Krise aus, der sich Goethe durch die Flucht nach Italien entzog. Die Italienreise von September 1786 bis Mai 1788 empfand er wie eine „Wiedergeburt". Ihr verdankte er die Vollendung wichtiger Werke wie Iphigenie auf Tauris (1787), Egmont (1788) und Torquato Tasso (1790).









