Des kleinen Elektromusikers Lieblinge

Schott - EAN : 9790001221924
HINDEMITH PAUL
Édition papier

EAN : 9790001221924

Paru le : 14 oct. 2026

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  • EAN13 : 9790001221924
  • Réf. fournisseur : ED 23979
  • Editeur : Schott
  • Date Parution : 14 oct. 2026
  • Disponibilite : Disponible
  • Barème de remise : NS
  • Nombre de pages : 20
  • Format : H:303 mm L:231 mm
  • Poids : 106gr
  • Résumé : Paul Hindemiths Sieben Stücke für drei Trautonien („Des kleinen Elektromusikers Lieblinge“) entstanden 1930 als erste von den insgesamt drei Arbeiten, die der Komponist für das von Friedrich Trautwein erfundene Trautonium schuf. Anlass der Uraufführung war die Präsentation des elektronischen Instruments beim Musikfest Neue Musik Berlin am 20. Juni 1930; Interpreten waren Hindemith selbst, sein damaliger Kompositionsschüler Oskar Sala und der Pianist Rudolph Schmidt. Die sieben Triostücke erschienen erst 1997 im Druck, mit der vorliegenden Ausgabe liegen sie nun auch in einer Orgeleinrichtung vor. Das Vorgehen ist insofern naheliegend, als der (auch selbst Orgel spielende) Friedrich Trautwein ursprünglich eine elektronische Orgel geplant hatte; tatsächlich kommt der im 2. und 7. Stück mit „scharf“ charakterisierte, näselnde Ton dem Orgelregister Voix humaine klanglich sehr nahe. Direkt aus der Orgelterminologie stammen zudem die Partiturangaben Hauptwerk und Fernwerk, die sich auf die Platzierung der Lautsprecher am Aufführungsort beziehen. Bei aller Neuartigkeit der Klangerzeugung kam das Trautonium Hindemiths „linearem Kontrapunkt“ durchaus entgegen, wie es sich im an barocke Triosonaten angelehnten Tonsatz zeigt. Dass die sieben Triostücke nicht allzu instrumentenspezifisch gedacht waren, belegen spätere Rückgriffe des Komponisten - etwa im Plöner Musiktag (Triostück Nr. 3, dort als „Trio für Streichinstrumente“) oder im vierten Bild der Oper Mathis der Maler (Triostück Nr. 6 ab T. 55, dort als „Bläserchoral“). Spekulationen hat das offene Tristan-Zitat im ersten Stück veranlasst. Eine Wiedergabe an der Orgel wird allerdings nicht ohne erhebliche Klangphantasie auskommen, u.a. hinsichtlich der Umsetzung bzw. Relativierung der vorgeschrieben Dynamik. Wesentliche Anregungen können aus Oskar Salas (mit Hilfe von Mehrspurtechnik) 1977 entstandener Trautonium-Aufnahme gewonnen werden; aus dieser „authentischen“ Interpretation stammt die Kadenz des zweiten Trautoniums (=mittlere Stimme) in Stück Nr. 6, die in Hindemiths Partitur nur skizzenhaft angedeutet ist. - Pier Damiano Peretti Schwierigkeitsgrad: 3-4
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