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Die Österreichischen Niederlande und die Debatte über den Reichskammergerichtsunterhalt (1719-1740)
EAN : 9789042956865
Édition papier
EAN : 9789042956865
Paru le : 8 sept. 2026
100,70 €
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- EAN13 : 9789042956865
- Collection : VERHANDELINGEN
- Date Parution : 8 sept. 2026
- Disponibilite : Disponible
- Barème de remise : NS
- Nombre de pages : 308
- Format : 2.20 x 17.00 x 24.00 cm
- Poids : 560gr
- Résumé : Die Politik Kaiser Karls VI., des „letzten Habsburgers“, im Heiligen Römischen Reich gilt als eine, die mit Autoritätsverlust und einer Krise des Kaisertums geendet ist. Eine oft bemühte Erklärung ist angebliche Hintansetzung der Reichsinteressen, vor allem der Reichsinstitutionen, zugunsten von neuen Länderzugewinnen und dem Aufbau der österreichischen Monarchie. Unter Karl verlor das Kaiseramt in der Tat zwar an Ansehen und geriet das Reichskammergericht in eine tiefe Finanzkrise. Seine Politik gegenüber dem Gericht und die Aufstellung seiner eigenen Reichsländer wurden aber noch nicht eingehend untersucht. Diese Studie verbindet beide Thematiken, um Karls Amtsführung aufzuhellen. Sie studiert die Aufstellung der neu hinzugewonnenen südlichen Niederlande in der Debatte über die Finanzierung des Reichskammergerichts und somit Karls Umgang mit einer zentralen Reichsinstitution als Kaiser und als Reichsstand. Auf diesem Weg werden nicht nur Probleme um die Reinkorporation des Burgundischen Reichskreises deutlich, sondern auch Ursachen für den kaiserlichen Autoritätszerfall.